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  • Regina Kolar-Heindl

    Regina Kolar-Heindl

    in between

    Vernissage: 17. 10. 2026 um 18:00 Uhr

    Einführende Worte: Bruno Wildbach

    Öffnungszeiten: Zeit für Schauen, Gespräche, Austausch

    Sonntag 11 – 15 Uhr
    Montag 15 – 18 Uhr
    Mittwoch 16 – 20 Uhr
    Donnerstag 10 – 14 Uhr
    Freitag 16 – 20 Uhr
    Samstag 16 – 20 Uhr

    Sonntag, 18. 10. 2026 um 17:00 Uhr:

    Konzert Niklas Satanik, Handpan

    Niklas Satanik nimmt das Publikum mit auf eine musikalische Reise voller Rhythmus, Klang und Atmosphäre. Seine Handpanmusik verbindet treibende Grooves mit gefühlvollen und nachdenklichen Momenten und schafft Raum für Kopfkino, Entspannung und ein Lächeln im Gesicht. Ein besonderer Live-Sound, der dazu einlädt, innezuhalten, zuzuhören und sich vom Klang der Handpan tragen zu lassen.

    https://www.niklassatanik.at/

    Mittwoch, 28.10.2026 um 18:00 Uhr:

    „Zwischen den Zeilen“ – Gerhard Kofler


    liest im Rahmen der Ausstellung „in between“ aus seinen Büchern

    Sechs Jahre Afrika, mit dem Rucksack durch Indien, Bergwanderungen und unzählige Besuche in Museen und Galerien hinterließen Spuren, die der „Impulstexter“ Gerhard Kofler in seinen Kurzgeschichten und Gedichten niederschrieb und in seinen Büchern veröffentlichte. Mit 74 blickt er auf ein sinnerfülltes Leben zurück. Seine Erfahrung setzt er jetzt für die Suche nach Frieden ein.

    Finissage: 31. 10. 2026 um 18:00 Uhr

    Regina Kolar-Heindl,

    Jg. 1958, lebt und arbeitet in Wien.

    Nach langer pädagogischer Tätigkeit als Lehrerin und Psychagogin im Wiener Pflichtschulbereich verstärkte Hinwendung zur Malerei, ab 2023 im eigenen Atelier, im Sommer seit einigen Jahren im Werkhaus Saager/ Kärnten.

    Die Welt zerfließt in ihre Elemente.

    Regina Kolar-Heindls Bilder sind Erkundungsgänge durch eine fiktive unberührte Natur, beschwören eine zweite Wirklichkeit voll pulsierender Kraft. Ihre Wirkung beruht auf der unterschiedlichen Intensität ihrer gestischen Malweise.

    So entstehen virtuose elegante Farblandschaften mit hoher Suggestivkraft von einer zur Kontemplation einladenden Ruhe.

    Regina Kolar-Heindl hat in ihrer Malerei Strukturen der Natur aufgenommen, um abstrakte Bilder zu schaffen, auf denen Farben, Linien, amorphe Flächen und Zeichnung zu einer unverkennbaren Handschrift werden; gleichsam von vergessenen Orten aus einer anderen Welt erzählen, ohne dabei in Abbildung abzugleiten.

    Die Distanz, die sie dabei zur Landschaftsmalerei einnimmt, impliziert einen Abstand von Idyllen und von vorgefundenen realen Motiven.

    Vielfarbigen Bildern stehen monochrome Bilder mit feinsten Farbnuancen gegenüber.

    Regina Kolar-Heindl verzichtet auf erzählerische Momente und auf alles, was ein Betrachter gewohnt ist zu sehen, selbst Bilder, die nichts abbilden oder darstellen, bergen einen literarischen Rest.

    „Die Wirklichkeit ist nicht, was sie ist. Sie besteht aus den vielen Wirklichkeiten, in die sie sich verwandeln lässt.“ Dieses Zitat von Wallace Stevens macht diesen Umstand ansehnlich.

    Regina Kolar-Heindl entwickelte ein sicheres Gespür dafür, wie reine Malerei zum Medium einer Forschung werden kann, die in ihrer Form Natur vergegenwärtigt, ohne sich mit ihrer sichtbaren Oberfläche zu begnügen.

    Ohne Hinwendung zu ihrer inneren Wirklichkeit könnte Regina Kolar-Heindl keine Malerei von dieser eindrücklichen Intimität schaffen, die Henry James möglicherweise als das „so wunderschön Ungesagte“ bezeichnet hätte.

    In der Ausstellung „in between“ erhebt Regina Kolar-Heindls ganz eigene Stille ihre Stimme.

    (Bruno Wildbach)