Kategorie: Archiv

  • Klaus Stattmann

    16. Jänner 2026 – 14. Februar 2026

    BÜROKRATIE ALS LANDSCHAFT

    In seiner aktuellen Ausstellung zeigt Klaus Stattmann neue Arbeiten, die ein neues Stadium markieren.

    Ausgehend von Formularen, Zahlscheinen und digitalen Rasterstrukturen werden administrative Systeme nicht als Ordnung, sondern als Terrain lesbar: als Landschaften aus Verzögerung, Widerstand und Übergangszonen. Die Bilder zeigen keine Abläufe und keine Funktionen. Sie zeigen Zustände.

    Wo auch immer 2.0 und Informelles Warten 2.0 stehen im Zentrum der Ausstellung. Beide Arbeiten begreifen Bürokratie nicht als Maschine, sondern als Gelände – als Raum, in dem Bewegung geführt, gebremst oder auf unbestimmte Zeit gehalten wird. Figuren erscheinen nicht als Akteure, sondern als Maßstäbe. Linien und Eintragungen als Spuren von Versuchen.

    Die Landschaften dieser Bilder sind nicht leer, aber unbestimmt. Bedeutung entsteht nicht im Fluss der Information, sondern dort, wo Prozesse auf Widerstand treffen. Wo etwas nicht weitergeht, wird es erfahrbar.

    Die Ausstellung versteht sich als Momentaufnahme eines Systems im Schwebezustand: zwischen analoger Geste und digitalem Prozess, zwischen Eintragung und Verschwinden, zwischen Bewegung und Stillstand.

  • die Winterpalette

    „die Winterpalette“ – eine Gemeinschaftsausstellung und eine Begegnung zwischen Schmuck und abstrakter Malerei

    Zwischen 11. und 14. Dezember 2025 präsentieren Maria Dakopoulou, Cornelia Gänger, Bettina Laimer-Sutner, Stephanie Bacher und Verena Hobl ausgewählte Werke.

  • Marzena Karamon

    14. November – 6. Dezember 2025

    FLINTA. Scham. Nein, Danke.

    Eine Ausstellung über Scham, Körper, gesellschaftliche Erwartungen und Selbstermächtigung.

    In Malerei und Collage zeigt Marzena Karamon fragmentierte, kraftvolle Figuren, die zwischen Verletzlichkeit und Stärke, Zerrissenheit und Freiheit stehen.

    Unvollständige Körper, Stimmen ohne Raum – ein Spiegel gesellschaftlicher Strukturen, die bestimmen, wer gesehen und gehört wird.

    Ihre Arbeiten fragen, was wir sehen wollen und was wir lieber unsichtbar halten.

    Die Ausstellung ist eine Einladung, das Unsichtbare sichtbar zu machen.

    FLINTA. Scham. Nein, Danke. ist ein visuelles Manifest gegen gesellschaftliche Normen und Rollenbilder, und für das Recht, sich selbst zu definieren.

    Es ist ein Plädoyer für Sichtbarkeit, Selbstbestimmung und die Freiheit, sich nicht zu schämen.